Dein Mobility 101
Aktiv vs. Passiv
Aktiver Bewegungsspielraum beschreibt, wie weit du dich selbst in die Form
bewegen und sie kontrollieren kannst.
Passiver Bewegungsspielraum beschreibt, weit du in eine Form bewegt werden
kannst. Unser passiver Raum wird ganz natürlicherweise immer etwas größer sein, unser Ziel ist es jedoch, die Differenz der beiden zu verringern.
Selbstcheck
Fragen die du dir in einer Position stellen kannst um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen ob gerade aktiv bist: Kann ich von hier 2cm aus und in die Position gehen ohne Kontrolle zu verlieren? Kann ich ein stützendes Körperteil (in einem Lunge kann das z.B. eine Hand auf dem Boden sein) wegnehmen ohne aus der Position zu fallen?
Wie mache ich eine Position aktiv
Dinge die (fast) immer helfen: Kannst du Gegendruck geben oder dir vorstellen den Boden unter dir zusammenzuziehen? Im Luge kann das z.B. bedeuten, dass die vordere Ferse leicht zurückzieht & das hintere Bein leicht nach vorne zieht, das lässt sich in fast allen Variationen anwenden. Überlege dir bei deiner nächsten Praxis "Wo kann ich hier mehr Spannung aufbauen die mich in der Position hält und wieder herausbringt?". Eine gute Variante ist kontrolliert jeweils ein paar Zentimeter in und aus der Position zu gehen ohne sich "fallen zu lassen".
Warum die extra Steps
Wenn wir die Differenz zwischen passivem und aktivem Bewegungsspielraum kleiner machen sorgen wir gleichzeitig für mehrere Dinge: einen Bewegungsspielraum auf den wir zuverlässig und nachhaltig zugreifen können, bessere Bewegung und Verletzungsprävention nicht nur im Yoga sondern auch im Alltag, progression in deinen Asanas hin zu komplexeren Haltungen (z.B. vor allem Armbalancen).
Die nächsten Workshops
um tiefer einzutauchen sind bereits geplant! München, Berlin, Hannover und bald auch Kiel sind auf meiner Liste, falls deine Stadt noch nicht dabei ist, schreibe mir gerne damit ich weiß, in welche Stadt ich als Nächstes kommen soll.



